Literatur im Mondenschein
11.11.11 | Stadtbibliothek Herford | 20.30 Uhr
Texte und Lieder vom Lieben und Verlieben
Musik | Joscha Eickel (Akkordeon)
Michael Helm | Lyrik und Prosa
Was es ist; die Liebe? Das fragt nicht nur ein berühmtes Gedicht von Erich Fried.
Sie lässt uns himmelhoch jauchzen und zu Tode betrübt sein, lässt uns lachen und weinen, beängstigt uns, kommt mal vertraulich daher, reizt uns, umgarnt und umschmeichelt uns, mal lässt sie sich verachten, und, einmal verschwunden, schmerzlich vermissen.
In ihrem Namen wird geheiratet, gemordet, gehasst und zerstört, geglaubt, gehofft und geträumt, erbaut und erschaffen, die Welt ent- und verzaubert … Aber letztlich ist es immer wie am Ende jenes Gedichts: „Es ist was es ist / sagt die Liebe.“
Auch in der Kunst ist die Liebe zu Hause. Eine allumfassende Antwort werden die beiden Künstler des Abends auch nicht geben können, aber es wird Freude machen den Facetten der Liebe in Musik und Literatur zu lauschen.
Im ersten Teil des Abends zelebriert Joscha Eickel auf dem Akkordeon alte Liebeslieder aus aller Welt, ob melancholisch angehaucht oder verspielt und aufbegehrend. Zur nächtlichen Stunde (ab 22.30 Uhr) liest Michael Helm Gedichte und Geschichten über das Kribbeln unter der Haut, das flaue Gefühl im Magen und den verklärten Blick.
Und wer behauptet, die Liebe ginge durch den Magen, der wird auch auf seine Kosten kommen: Denn die Bewirtung übernimmt das neue Café Leselust in der Stadtbibliothek. Es ist, was es ist: eine literarische Nacht im Mondenschein für verliebte Romantiker und stoische Realisten.
Stadtbibliothek Herford
Linnenbauerplatz 6
Einritt: 8,- €
Karten: 05221/189-8040
Termine