Michael Helm

Mehr Licht

13.04.2018 | 19:30 – 21:30 Uhr

Ort: Stadtbücherei Spenge | Poststraße 6a | 32139 Spenge | Deutschland

Eintritt: frei (Spende für Asyl Spenge e.V. erwünscht)


Die Herforder AutoInnen-Gruppe liest gegen Rassismus und für ein schönes Leben

Musikalische Begleitung des Abends: Christine Zeides (Klassische Gitarre)
Der Eintritt zur Lesung ist frei, um Spenden für Asyl Spenge e.V. wird gebeten

Flyer zur Veranstaltung (pdf)

„Mehr Licht!“ betitelt die Gruppe von Herforder AutorInnen die gemeinsame Lesung in der Stadtbücherei Spenge am 13. April und liest nicht allein gegen Rassismus, sondern für ein schönes Leben. Das ist ein wichtiges Anliegen aller in der Gruppe, die die Einnahmen des Abends daher auch für Asyl Spenge e.V. zur Verfügung stellen wird. Der Eintritt der Lesung ist frei, aber es wird um Spenden für die gute Sache gebeten.

Auftreten werden namhafte AutorInnen aus dem Herforder Kreis, die sich Anfang 2017 zur Herforder AutorInnen-Gruppe zusammengeschlossen haben.

Lesen wird Norbert Sahrhage. Er lebt in Spenge, ist Historiker und Lehrer und dem Publikum vor allem durch seine Kriminalromane bekannt. Er trägt aus seinem aktuellen Krimi „Der Mordfall Franziska Spiegel“ vor, in dem er eine lokal-historische Begebenheit mit seiner kriminalistischen Erzählkunst verbindet.

Ebenfalls langjährig in Spenge engagiert, ist der mit dem Bürgermedienpreis NRW ausgezeichnete Autor Michael Helm. Er ist durch seine Lesungen zu klassischen Autoren bekannt. An diesem Abend stellt er Interview-Passagen von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde vor und liest aus ihrem Leben zu Zeiten der Zerstörung der alten Synagoge und von der Freude zum Wiederaufbau der neuen Herforder Synagoge.

Petra Czernitzki lebte lange in Spenge. Sie studierte Germanistik und Literaturwissenschaften in Bielefeld. Die Autorin schreibt und liest an dem Abend aus eigener Lyrik und Prosa. „Dating ist kein Zuckerschlecken“ erschien unter anderem von ihr bei Droemer Knaur.

Ebenfalls dabei: Ralf Burnicki, Lehrkraft für Philosophie an einem Bünder Gymnasium und für seine bildhafte und zugleich gesellschaftskritische Prosadichtung von der Gesellschaft für neue Literatur (NGL Berlin) als „Erbe Orwells“ ausgelobt. Ralf Burnicki liest neue Gedichte, die sich unter anderem gegen das Verdrängen der deutschen Geschichte richten.

Artur Rosenstern, Herforder Autor, ist in mehreren literarischen Genres zu Hause. Er schreibt Lyrik und Prosa und hat einen Roman veröffentlicht, aus dem er auch vortragen wird. In „Planet Germania“ schildert er die Erlebnisse des aus Kasachstan eingewanderten Andrej, der alles daran setzt, hier ‚etwas zu werden’. Zusammen mit seinem Freund Murat erlebt er die Freuden und Leiden der Integration. In Rosensterns Roman geht es um das Fremdsein als Chance für neue Perspektiven.

Ebenso liest die Jungautorin Christine Zeides aus Bünde. Sie studiert derzeit in Berlin und gilt als Multitalent in Sachen Wortkunst, Fotografie und Malerei. Sie ist Preisträgerin beim Berliner Literaturwettbewerb des „Literaturpodiums“ und Ihre poetische Performance ist stets ein eindrückliches Ereignis. An diesem Abend widmet sie sich dem Thema Angst und Sicherheitsverlangen.

Ebenfalls aus Bünde kommt der Autor Nicolas Bröggelwirth, der in seinen Kurzgeschichten das Leben augenzwinkernd aufs Korn nimmt. Bröggelwirth arbeitet als Journalist und wurde mit dem Hörfunkpreis »Bobby« der Landesanstalt für Rundfunk und der Deutschen Hörfunkakademie ausgezeichnet. Die Zuhörerschaft erwartet mithin ein kreatives und vielseitiges Literaturereignis, das zum Nachdenken anregt, aber auch unterhaltsam ist, denn es geht der Literatur ja stets darum, das Leben ein wenig zu feiern.