Michael Helm

Hemingway Waits

vom 17. Mai 2017

Eindrücke der Lesung in Brackwede …

Lesungen in dieser Woche

vom 09. Mai 2017

Hemingway Waits
Used Songs & Stories
Musikalische Lesung mit Stefan Kallmer (Gesang, Klavier) und Michael Helm (Lesung)
12.05.2017 | 19 Uhr | Stadtteilbibliothek Brackwede | Germanenstr. 17 | 33647 Bielefeld
Infos
_
Amor & Psyche
Eine der ältesten Liebesgeschichten unseres Kulturraums von Apuleius
Matinee mit Michael Helm & Jannik Roßmann
14.05.2017 | 10 Uhr | Stadtbibliothek Herford | Linnenbauerplatz 6 | 32052 Herford
Infos

»Das ist der Teutoburger Wald«

vom 03. April 2017

oder: Über den Hermann durch Ostwestfalen
Eine literarisch-fotografische Wanderung durch ein ungewöhnliches Stück NRW
06.04.2017 | 19.30 Uhr | Stadtbibliothek | Linnenbauerplatz 6 | 32052 Herford

Europa Lesung in Witten

vom 28. März 2017

Europa steht auf dem Prüfstand. Doch die Idee eines geeinten Europas ist eine alte Geschichte. So alt, dass wir sie machmal aus den Augen verlieren? Michael Helm, Schriftsteller und Rezitator, setzt bei seiner Lesung (30.03.17, 19 Uhr, Stadtbibliothek Witten) prägnante literarische Mosaiksteine nebeneinander. Er lädt ein, über Zeiten und Umstände hinweg, die Gedanken der Dichter und Denker zu hören, die für Europa stritten, bevor es die EU überhaupt gab. Infos»

Presse: Heine – Ein Leben im Exil

vom 12. März 2017

„Michael Helm hat einmal mehr ein Händchen bewiesen für die markigen Textpassagen verschiedener Werke, um den Zuhörern ein möglichst plastisches Bild des deutschen Dichters und Denkers zu zeichnen. Vor Wortwitz und Hintergründigkeit sprühende Verse stellt er Dichtungen Heines gegenüber, die in blumiger, romantischer Sprache von einer ganz anderen Facette des Menschen Heinrich Heine zeugen.“

Daniela Dembert (27.01.2017, Spenger Nachrichten) zur Lesung „Heinrich Heine II – Ein Leben im Exil“

Nacht der Bibliotheken in Spenge

vom 08. März 2017

Heinrich Heine
Aus der Matratzengruft zu Paris

Leben und Werk in drei Teilen
Vom Romantiker zum großen Europäer und von der Matratzengruft zu Paris
10.03.2017 | 19:30 Uhr | Stadtbücherei Spenge | Poststraße 6a | 6,- €  | Infos»
Lesung mit Michael Helm

Die Einsamkeit zerstört mich …

vom 02. März 2017

„Die Einsamkeit zerstört mich; die Geselligkeit bedrückt mich. Die Gegenwart einer anderen Person wirft meine Gedanken aus der Bahn; ich träume von ihrer Gegenwart mit einer Geistesabwesenheit, wie sie meine gesamte analytische Aufmerksamkeit nicht zu beschreiben vermag.“

Fernando Pessoa
(Das Buch der Unruhe, Fischer, Frankfurt 2006, S. 56)

Kafka und der Bibliothekar

vom 27. Februar 2017

Eine kleine Geschichte von Michael Helm zum Anhören

Als ich eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand ich mich in meinem Bett zu einer ungeheueren Leseratte verwandelt. So klingt es oft, wenn „wichtige“ Menschen von ihrer frühen Literaturberufung sprechen. Da haben bedeutende Persönlichkeiten Kafka mit zehn, Camus mit zwölf und den Ulysses mit vierzehn Jahren gelesen. Da erbleicht jeder Zuhörer in ehrfürchtiger Bewunderung. Ich möchte mich dieser literarischen Früherweckung auch gerne rühmen. Leider hat die Sache mit Kafka in meinem Leben einen sehr prosaischen Haken. (…)

_

mh

Mooment mal! Im Vorrübergehen eingefangen …

vom 21. Februar 2017

Preußische Begrüßung

 

 

 

 

 

Heute vor …

vom 17. Februar 2017

… 161 Jahren ist ein unbequemer, aber wichtiger Dichter von uns gegangen: Heinrich Heine. Wenn viele Kritiker sagen, er habe polarisiert, damals wie heute, so war und ist diese Polarisation wichtig, in seinen Tagen und in unseren.

_

Enfant Perdu

Verlorner Posten in dem Freiheitskriege,
Hielt ich seit dreißig Jahren treulich aus.
Ich kämpfe ohne Hoffnung, daß ich siege,
Ich wußte, nie komm ich gesund nach Haus.
_    
Ich wachte Tag und Nacht – Ich konnt nicht schlafen,
Wie in dem Lagerzelt der Freunde Schar –
(Auch hielt das laute Schnarchen dieser Braven
Mich wach, wenn ich ein bißchen schlummrig war).
_  
In jenen Nächten hat Langweil‘ ergriffen
Mich oft, auch Furcht – (nur Narren fürchten nichts) –
Sie zu verscheuchen, hab ich dann gepfiffen
Die frechen Reime eines Spottgedichts.
_
Ja, wachsam stand ich, das Gewehr im Arme,
Und nahte irgendein verdächt’ger Gauch,
So schoß ich gut und jagt ihm eine warme,
Brühwarme Kugel in den schnöden Bauch.
_
Mitunter freilich mocht es sich ereignen.
Daß solch ein schlechter Gauch gleichfalls sehr gut
Zu schießen wußte – ach, ich kann’s nicht leugnen –
Die Wunden klaffen – es verströmt mein Blut.
_  
Ein Posten ist vakant! – Die Wunden klaffen –
Der eine fällt, die andern rücken nach –
Doch fall ich unbesiegt, und meine Waffen
Sind nicht gebrochen – nur mein Herze brach.

_
Heinrich Heine (Lesung)
Aus der Matratzengruft zu Paris
Die letzten Lebensjahre des Dichters in Paris
10.03.2017 | 19:30 Uhr | Stadtbücherei | Poststraße 6a | Spenge | Infos» 

Bildquellen:   Heine 1829 Wikipedia

mh